Erbes-Büdesheimer Geisterberg

Die Lage wurde 1756 mit dem Namen "hinter der Geister Mühl" urkundlich erwähnt. Die Bezeichnung beruht auf der nahegelegenen Geistermühle.

Daten und Fakten

Erbes-Büdesheim, Flonheim 52 Hektar 165-222 m von Südwest, West nach Nordost drehend
Bereich:
Bingen
Region:
Adelberg
Einzellage:
Geisterberg
Gemarkung:
Erbes-Büdesheim, Flonheim, Uffhofen

Bodenarten

Rotliegend/Rigosol

Rotliegend Rigosol

Kalkhaltige Ton- und Feinsandablagerungen in der Wüstenlandschaft des oberen Rotliegend

Flach- bis mittelgründiger, kalkreicher, steiniger, toniger Lehmboden, geringe Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, kalkhaltig, gute Erwärmbarkeit, mäßige Durchwurzelbarkeit

Kräutrige, zartwürzige, fast blumige Noten, mineralische Komponenten, ausgeprägt Fruchtaromen: Pfirsich, Aprikose, Honigmelone. Lebhafte Säure, facettenreich, in der Jugend oftmals sehr verschlossen, Langlebigkeit

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Vulkanstein/Braunerde

Vulkanstein Braunerde, © Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz

Dunkle, vulkanische Lava des Rotliegend

Flachgründiger, stark steiniger, sandig-toniger Lehmboden, geringe Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, ausreichende Durchlüftung, gute Nährstoffversorgung, gute Erwärmbarkeit, eingeschränkte Wurzeltiefe

Lebhafte Mineralität, ausgeprägte, eher elegante Fruchtaromatik, Pfirsich, Apfel, Zitrus. Filigrane, ausgewogene Säure, schlank, vielschichtig, Struktur, Eleganz, Potential und Lagerfähigkeit

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