Friesenheimer Bergpfad

Friesenheimer Bergpfad

Mit Schwung „nuff und wieder runner“

Die Rheinhessen und ihre Berge: Zugegeben, es sind kleine Berge. Aber wer von Weinolsheim aus kommend nach Friesenheim fährt und dann wieder mit Schwung hoch nach Köngernheim, dem können durchaus mal die Ohren zufallen. Radfahrer spüren definitiv Fahrtwind. Die Rheinhessen würden sagen: „Man fährt ruff (hinauf) und wieder runner (herunter)“. Insofern: Berg als Begriff im Lagennamen akzeptiert. Der Lagenname beruht auf einen in unmittelbarer Nähe befindlichen Bergpfad. Friesenheim liegt im Tal, das Flüsschen Selz führt mitten hindurch. Auf Tonmergel wachsen von Riesling über Burgunder- bis hinzu Aromarebsorten, Weiß- und Rotweinreben.

> Lese zahlreiche Blogbeitrage über den Selztal-Radweg, zum Beispiel https://blog.rheinhessen.de/selztal-flow-auf-zwei-raedern/

Friesenheimer Bergpfad
Friesenheimer Bergpfad
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Friesenheimer Bergpfad
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Friesenheimer Bergpfad
Friesenheimer Bergpfad

Daten und Fakten

Friesenheim 61 Hektar 140-180 m Nordwest
Bereich:
Nierstein
Region:
Gutes Domtal
Einzellage:
Bergpfad
Gemarkung:
Friesenheim

Bodenarten

Mergel/Pelosol

Tonmergel Pelosol, © Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz

Kalkreiche tonige Ablagerungen des Teritärmeeres

Tiefgründiger, kalkreicher Tonboden mit hohem Anteil von quellfähigem Ton, geringere Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, eingeschränkte Wasserdurchlässigkeit und Durchlüftung, nährstoffreich, stark kalkhaltig, mäßige Erwärmbarkeit, schwer durchwurzelbar

Körperreich, dicht, reichhaltig, moderate Säure, cremiger Schmelz. Ausdrucksvoll, reif, Mango, Aprikose, Honigmelone, Marille. Weniger Mineralität, eher fruchtbetonte, körperreiche Nachhaltigkeit

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