Horrweiler Gewürzgärtchen

Horrweiler Gewürzgärtchen

Würzig? Heute fruchtig und schmelzig

Welche schöne Vorstellung: Die Bezeichnung liegt der früheren Nutzung der Flur als Gewürzgarten zugrunde. Was dort wohl geblüht und geduftet hat? Lavendel? Minze? Schnittlauch? Auf tiefgründigem, kalk- und nährstoffreichem Boden mit hohem Ton-Anteil gedeihen hier nun Rebsorten aller Couleur. Die Weine zeigen sich im Glas dicht und schmelzig, fruchtig, mit moderater Säure. Die beiden Wingertsschaukeln Horrweiler und Welgesheim liegen an den Rändern der Einzellage und laden zur Entspannung ein.
 

Horrweiler Gewürzgärtchen
Horrweiler Gewürzgärtchen
Horrweiler Gewürzgärtchen
Horrweiler Gewürzgärtchen
Horrweiler Gewürzgärtchen
Horrweiler Gewürzgärtchen
Horrweiler Gewürzgärtchen
Horrweiler Gewürzgärtchen
Horrweiler Gewürzgärtchen
Horrweiler Gewürzgärtchen

Daten und Fakten

Horrweiler 128 Hektar 120-222 m West, Nordwest, Südwest
Bereich:
Bingen
Region:
St. Rochuskapelle
Einzellage:
Gewürzgärtchen
Gemarkung:
Horrweiler

Bodenarten

Mergel/Pelosol

Tonmergel Pelosol, © Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz

Kalkreiche tonige Ablagerungen des Teritärmeeres

Tiefgründiger, kalkreicher Tonboden mit hohem Anteil von quellfähigem Ton, geringere Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, eingeschränkte Wasserdurchlässigkeit und Durchlüftung, nährstoffreich, stark kalkhaltig, mäßige Erwärmbarkeit, schwer durchwurzelbar

Körperreich, dicht, reichhaltig, moderate Säure, cremiger Schmelz. Ausdrucksvoll, reif, Mango, Aprikose, Honigmelone, Marille. Weniger Mineralität, eher fruchtbetonte, körperreiche Nachhaltigkeit

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