Ober-Olmer Kapellenberg

Ober-Olmer Kapellenberg

Die kleine Kapelle als Namensgeberin 

Der Name der Einzellage rührt von der kleinen Kapelle am heutigen Ortsrand von Ober-Olm: die St. Valentinuskapelle. Sie wurde bereits 1342 erwähnt. Der jetzige Bau ist eine um 1720 in barocken Formen erweiterte spätgotische Hallenkirche. Die Kapelle war ehemals Ziel von Wallfahrten zum hl. Valentin, dem Nothelfer der an der „fallenden Krankheit“ Leidenden. Auf Tonmergel und Kalkstein gedeihen unterschiedlichste Rebsorten. Die Einzellage ist weit verteilt: Die größte Fläche liegt am Ortsrand von Ober-Olm Richtung Essenheim, kleinere Flächen liegen nordöstlich Richtung Klein-Winternheim und östlich gen Ebersheim.
> Rundweg der Gemeinde Ober-Olm, auch zur Kapelle: https://www.ober-olm.de/punkt-9-kapelle
> Ganz in der Nähe: der Ober-Olper Wald https://www.wald-rlp.de/de/forstamt-rheinhessen/wald/naturschutzgebiete-vor-den-toren-der-hauptstadt/vom-militaerstandort-zum/wald-mit-neuen-wegen/

Ober-Olmer Kapellenberg
Ober-Olmer Kapellenberg
Ober-Olmer Kapellenberg
Ober-Olmer Kapellenberg
Ober-Olmer Kapellenberg
Ober-Olmer Kapellenberg
Ober-Olmer Kapellenberg
Ober-Olmer Kapellenberg
Ober-Olmer Kapellenberg
Ober-Olmer Kapellenberg

Daten und Fakten

Klein-Winternheim, Ober-Olm 113 Hektar 190-250 m Süd
Bereich:
Nierstein
Region:
Domherr
Einzellage:
Kapellenberg
Gemarkung:
Klein-Winternheim, Ober-Olm

Bodenarten

Mergel/Pelosol

Tonmergel Pelosol, © Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz

Kalkreiche tonige Ablagerungen des Teritärmeeres

Tiefgründiger, kalkreicher Tonboden mit hohem Anteil von quellfähigem Ton, geringere Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, eingeschränkte Wasserdurchlässigkeit und Durchlüftung, nährstoffreich, stark kalkhaltig, mäßige Erwärmbarkeit, schwer durchwurzelbar

Körperreich, dicht, reichhaltig, moderate Säure, cremiger Schmelz. Ausdrucksvoll, reif, Mango, Aprikose, Honigmelone, Marille. Weniger Mineralität, eher fruchtbetonte, körperreiche Nachhaltigkeit

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Kalkstein/Rendzina

Kalkstein Rendzina

Teritiäre Meeresablagerungen einen Kalkalgenriffs

Flach- bis mittelgründiger, sehr kalkreicher, sehr steiniger, sandiger Lehmboden, geringe Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, nährstoffreich, kalkreich, gute Durchlüftung, gute Erwärmbarkeit, eingeschränkte Durchwurzelbarkeit

Ausdrucksvoll, lebhaft, aromatisch, zunächst Zitrus-, Apfel- und Stachelbeernoten, mit zunehmender Reife Mango und Maracuja. Ausgewogene Säure, mineralisch, kreidig, elegant, facettenreich, tiefgründig, verschlossen in der Jugend, großes Entwicklungspotential

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