Selzener Osterberg

Selzener Osterberg

Die Himmelsrichtung gibt den Namen

Ostern? Die Auferstehung Christi? Nein. „Oster“ bedeutet im Mittelhochdeutschen „im Osten gelegen“. Tatsächlich befindet sich die Einzellage aber nördlich der Gemeinde Selzen. Die Lage wurde im 12. Jahrhundert mit dem Namen „im Osterberg“ und 1436 mit dem Namen „in dem Osterberg" urkundlich erwähnt. Auf schweren Letten-Böden, Lehm-Mergel müssen die Reben tief wurzeln, um Mineralstoffe und Wasser aufnehmen zu können. Riesling fühlt sich hier wohl.

> Der Amiche-Radweg geht an Selzen vorbei: https://www.rheinhessen.de/amiche-radweg
> Selzer Geschichten, Selzer Häuser erzählen: https://www.derselzer.de/

Selzener Osterberg
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Daten und Fakten

79 Hektar 130-230 m Südwest
Bereich:
Nierstein

Bodenarten

Mergel/Pararendzina

Kalkreiche Lehme und Sande; Ablagerungen Tertiärmeeres

Tiefgründiger, kalkreicher Tonboden mit hohem Anteil von quellfähigem Ton, geringere Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, eingeschränkte Wasserdurchlässigkeit und Durchlüftung, nährstoffreich, stark kalkhaltig, mäßige Erwärmbarkeit, schwer durchwurzelbar

Dicht kraftvoll, körperreich, ausdrucksvoll, balancierte Säure, Nachhaltigkeit und Intensität durch Frucht, Schmelz und Opulenz. Saftige, exotische Aromen bei Weißweinen, Mango, Honigmelone, Aprikose. Dunkle Fruchtaromen, rauchige Würzigkeit bei Rotweinen

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