Dittelsheimer Leckerberg

Dittelsheimer Leckerberg

Oh, wie lecker, diese Lage, diese Weine!

Eine der wohlklingendsten Lagen Rheinhessens – und keiner weiß so recht, woher der Name kommt! Das mittelhochdeutsche Wort „lecken“ leitet sich aus dem Althochdeutschen „lecchōn“ ab und bezeichnet etwas besonders Wohlschmeckendes. Ist es eine Hommage an die schmackhaften Weine oder nimmt es Bezug auf Salzlecksteine für Wild, oder, oder? Die Lage wurde 1562 erstmalig mit Namen "im Leckerberg" urkundlich erwähnt. Die Reben wachsen an terrassierten Hängen über dem Dorf auf verschiedensten Böden wie kalkreichem Lehm, Löss oder Mergel; entstanden durch Windverwehungen und Bodenerosionen des Kloppbergs. Die Weine – von Riesling, Burgunder und Co. – zeigen daher sehr unterschiedliche Stilistiken.
> Zu den beiden anderen Einzellagen in Dittelheim: Geiersberg und Kloppberg
> Zur Themenwanderung Kloppberg https://www.rheinhessen.de/e-wanderung-themen-wanderung-kloppberg
> Zur Themenwanderung: Bonerz-Weg https://www.tourismus-alzey-worms.de/wf/entdecken/wandern/naturerlebnis-themenwege.php#anchor_3ca6f54f_Accordion-1-BohnErzWeg-----Rheinhessen-mit--H-Erz-erleben--Strecke-9-5-km-
> Dittelsheim ist bekannt für seine Heidenturmkirche: https://blog.rheinhessen.de/orient-rheinhessen-heidenturmkirchen/

Dittelsheimer Leckerberg
Dittelsheimer Leckerberg
Dittelsheimer Leckerberg
Dittelsheimer Leckerberg
Dittelsheimer Leckerberg
Dittelsheimer Leckerberg
Dittelsheimer Leckerberg
Dittelsheimer Leckerberg
Dittelsheimer Leckerberg
Dittelsheimer Leckerberg

Daten und Fakten

Dittelsheim-Heßloch 123 Hektar 190-270 m Ost nach Süd drehend
Bereich:
Wonnegau
Region:
Pilgerpfad
Einzellage:
Leckerberg
Gemarkung:
Dittelsheim

Bodenarten

Löss/Pararendzina

Loess Pararendzina , © Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz

Windablagerung von kalkhaltigem Staub in den Eiszeiten

fruchtbarer, tiefgründiger, leichter Lehmboden, toniger Schluff, sehr gute Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, ausreichende Durchlüftung, nährstoffreich, kalkhaltig, mäßige Erwärmbarkeit, gute Durchwurzelbarkeit, hohes Wuchspotenzial

Gelbfruchtige Aromen, Apfel, Pfirsich, Birne, Zitrus, feinfruchtig, schlank, erfrischend, sanfte Säure, mittelkräftige Struktur, saftig elegant, früh trinkbar, süffiger Charme, unkomplizierte Vielschichtigkeit,fruchtig fröhliche Ausprägung

mehr erfahren

Mergel/Pelosol

Tonmergel Pelosol, © Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz

Kalkreiche tonige Ablagerungen des Teritärmeeres

Tiefgründiger, kalkreicher Tonboden mit hohem Anteil von quellfähigem Ton, geringere Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, eingeschränkte Wasserdurchlässigkeit und Durchlüftung, nährstoffreich, stark kalkhaltig, mäßige Erwärmbarkeit, schwer durchwurzelbar

Körperreich, dicht, reichhaltig, moderate Säure, cremiger Schmelz. Ausdrucksvoll, reif, Mango, Aprikose, Honigmelone, Marille. Weniger Mineralität, eher fruchtbetonte, körperreiche Nachhaltigkeit

mehr erfahren