Eckelsheimer Kirchberg

Eckelsheimer Kirchberg

Kirche, Kliff und Weine vom Vulkan

An der südlichen Grenze der Gemarkung liegt die „Beller Kirche“, eine spätgotische Ruine mit einem für Rheinhessen typischen Hochchor. Der Marien-Alter wurde 1490 fertig gebaut, das Langhaus 1519. Noch heute ist die Ruine Ort von Veranstaltungen, auch Weinproben. Die Einzellage „Eckelsheimer Kirchberg“ nimmt Bezug auf diese Kirche. Die Reben wurzeln in Kiessand und außergewöhnlichem Vulkanstein. Vor 30 Millionen Jahren war die ganze Region von einem subtropischen Meer überflutet. Hier verlief die damalige Küstenlinie, das Brandungskliff. Der „Strandpfad der Sinne“ macht Geologie und Weinbau erlebbar. 

> Erlebe die Einzellage via Strandpfad der Sinne:
https://www.rheinhessen.de/strandpfad-der-sinne-1
> Informationen zur Beller Kirche:
https://www.rheinhessen.de/a-beller-kirche

http://www.bellerkirche.de/
> Rheinhessen-Blog: https://blog.rheinhessen.de/feieroomend-der-vino-generation/

Eckelsheimer Kirchberg
Eckelsheimer Kirchberg
Eckelsheimer Kirchberg
Eckelsheimer Kirchberg
Eckelsheimer Kirchberg
Eckelsheimer Kirchberg
Eckelsheimer Kirchberg
Eckelsheimer Kirchberg
Eckelsheimer Kirchberg
Eckelsheimer Kirchberg

Daten und Fakten

Eckelsheim 49 Hektar 150-225 m Südwest
Bereich:
Bingen
Region:
Rheingrafenstein
Einzellage:
Kirchberg
Gemarkung:
Eckelsheim

Bodenarten

Sand/Regosol

Sand Regosol

Küstensande, - kiese und -gerölle; tertiäre Meeresablagerungen

Tiefgründiger, kiesreicher, lehmiger Sandboden, ausreichende Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, in trockenen Jahren Trockenstress, sehr gute Durchlüftung, häufig nährstoffarm, schwach kalkhaltig, gute Erwärmbarkeit durch hohe Kiesanteile, eingeschränkter Wurzelraum

Öffnen sich früh, lebhaft, fruchtbetont, schlank, elegant. Vergnügte Säure, grüner Apfel, Zitrus, Pampelmuse. Früh trinkbar, eher erfrischend als mineralisch und tiefgründig.

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Vulkanstein/Rigosol

Vulkanstein Rigosol, © Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz

Helles, magmatisches Gestein des Rotliegend

Flach-bis mittelgründiger Boden, steiniger, sandiger Lehmboden, mäßige Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, gute Durchlüftung, nährstoffarm, saure Bodenreaktion, gute Erwärmbarkeit, mäßig durchwurzelbar

Ausgeprägt mineralische Noten, steinig, rauchig, Feuerstein, Apfel- und Pfirsicharomen, anregende Zitrusnoten. Lebhafte Frische, rassige Säure, elegante, vielschichtige Struktur, Reifezeit notwendig, Spannung und Potenzial

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