Ingelheimer Pares

Ingelheimer Pares

Pares von Paradies? Namenursprung unklar, Weine paradiesisch

Woher der Name? Man kann nur spekulieren! Drei Varianten sind denkbar. Nummer Eins: Der Name der Lage leitet sich von dem mittelhochdeutschen Wort „Parich“ für „Pferd“ ab. Früher befand sich auf dieser Flur eine alte Viehtrift, ein landwirtschaftlicher Weg zum Viehtrieb. Nummer Zwei: Im Lateinischen gibt es die Worte „pār“ für gleich, ebenbürtig und „pārēre“ für sich zeigen, sich richten nach. Nummer Drei: Der mittelalterliche Begriff „Paradeis“ wurde zu „Pares“ gekürzt. Diese Variante gefällt den Winzerinnen und Winzer besonders. Die paradiesische Lage! Wie auch immer: Kalk und Löss sind ideale Voraussetzung für Rotweine, wie Spät- und Frühburgunder. Die Einzellage gehört zum Mainzer Berg, oberhalb von Ober-Ingelheim.

> Zu den anderen Einzellagen von Ingelheim: Höllenweg, Horn, Rotes Kreuz und Schloss Westerhaus
> Zu den Wanderwegen in Ingelheim https://www.ingelheim-erleben.de/wanderwege-in-ingelheim/0
 

Ingelheimer Pares
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Ingelheimer Pares

Daten und Fakten

Ingelheim am Rhein 9 Hektar 127-185 m West
Bereich:
Bingen
Region:
Kaiserpfalz
Einzellage:
Pares
Gemarkung:
Ober-Ingelheim

Bodenarten

Kalkstein/Rendzina

Kalkstein Rendzina

Teritiäre Meeresablagerungen einen Kalkalgenriffs

Flach- bis mittelgründiger, sehr kalkreicher, sehr steiniger, sandiger Lehmboden, geringe Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, nährstoffreich, kalkreich, gute Durchlüftung, gute Erwärmbarkeit, eingeschränkte Durchwurzelbarkeit

Ausdrucksvoll, lebhaft, aromatisch, zunächst Zitrus-, Apfel- und Stachelbeernoten, mit zunehmender Reife Mango und Maracuja. Ausgewogene Säure, mineralisch, kreidig, elegant, facettenreich, tiefgründig, verschlossen in der Jugend, großes Entwicklungspotential

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